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Custom Overdrive / ODR-C

Der Anfang und wieso überhaupt kopiere ich mich selber?

ODR-CDas erste Projekt soll die Verbesserung meines Overdrive Pedals sein, welches ich 1992 entwickelt habe. In der ersten Prototypen Phase hieß das Gerät noch OD-1. Davon gibt es noch ein paar Muster - allerdings noch ohne der einzigartigen Spectrum-Regelung. In der Folge habe ich es dann ODR-1 genannt. Die Grundidee bestand darin einen eigenständigen Overdrive zu entwickeln, der den Grund-Klang der Gitarre möglichst wenig verändert. Optimal wäre natürlich "gar nicht", aber da durch die Verzerrung Oberwellen hinzugefügt werden ist das technisch (analog) nicht möglich. Das stand im völligen Gegensatz zum Tubescreamer, der von Haus aus einen starken Mittencharakter aufweist.

Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier in meinem Blog: Entwicklung des ODR-1.

Von Anfang an habe ich immer den ODR-1 im Setup gehabt. Dutzende andere Overdrives oder Verzerrer hatte ich getestet - bin aber immer wieder zum ODR-1 zurückgekehrt. Der Sound war auch noch nach vielen Jahren der "Richtige" für mich. Naja, nicht nur für mich. Es gab da schon so einige Firmen, die den ODR-1 nachgebaut haben. Als da wären Wampler, Visual Sound, Rocket, Vemuram und vielleicht noch andere. Natürlich immer mit einer "kleinen" Änderung, damit es keine 1:1 Kopie ist. Lustigerweise hat aber auch wirklich keiner dieser "Ingenieure" meinen kleinen Design-Fehler von 1992 im Gerät bemerkt. Der wurde fleißig mitkopiert. Ich sag' aber nicht was das ist. Gönnt mir meinen Spass!

Bekannte User des ODR-1 sind u.a.: Tim Pierce, Guthrie Trapp, Steve Sterlacci, Fletch Redwine, Bon Jovi's John Shanks, Tom Bukovac

 

Warum Custom?

ODR-CIch möchte den Originalsound des ODR-1 für alle Liebhaber beibehalten, jedoch nicht auf die erweiterten Möglichkeiten verzichten. Ich habe diese Zusatz-Optionen so konstruiert, dass der originale, aber qualitativ verbesserte, Sound des ODR-1 klingt, wenn die zwei Regler O.D.C., Lo-Cut sich am linken Anschlag befinden, sowie der Mid-Regler in der Mitte einrastet!

Selbstverständlich ist im Gehäuse auch Platz für eine 9V Batterie. Aber ehrlich? Wer braucht das heute noch...

 

Was ich verbessert habe:

  • Umbau auf True Bypass Betrieb

  • Beste Bauteile:
    • 1% Metallschichtwiderstände
    • 2% und 5% Filmkondensatoren (Wima, Epcos, Kemet) im Signalweg
    • solide 6.3mm vergoldete Cliff Buchsen (UK)
    • vergoldete PCB Stecker/Buchsen
    • Hochwertige Potentiometer
    • Spezieller Fußschalter mit einem extra leichtem Druckpunkt

  • Kleineres stabiles und geschlossenes Alu-Gehäuse von Hammond Mfg./UK (Perfekte Abschirmung gegen Brumm und EMV)

  • Massive Bauart wie z.B. verschraubte Platinen mit jeweils doppelten vergoldeten Kontakten zwischen Haupt- und Regler-Platine.

  • 18 Volt Betrieb. Durch Betrieb mit Spannungen zwischen 9 V und 18 V sind noch andere Klangfarben möglich. Schwer zu erklären: Einfach mal ausprobieren! Das Spielgefühl verändert sich.

 

Was hinzugefügt wurde:

Outside:

  • O.D.C. Overdrive De-Compress:
    Ein spezieller Mini-Regler für die Overdrive Stufe. Das lässt sich kaum beschreiben, da dieser Effekt am besten beim Spielen "spürbar" ist! Insgesamt kann ich sagen, dass es dadurch etwas offener klingt und weniger komprimiert wird. Es wird dadurch auch etwas lauter und der Anteil der Mittenfrequenzen nimmt zu. Gleichzeitig veringern sich dabei die harmonischen Oberwellen, der Klang wird insgesamt etwas rauer. Das ist von der Position des Drive Regler abhängig - wirkt also kaum bei Linksanschlag des Drive Reglers. Wie immer gilt auch hier: Nur kleine Drehungen am O.D.C. Regler vornehmen und zuhören was passiert!

  • Lo-Cut Regler:
    Ebenfalls als Mini-Regler ausgeführt. Damit es wahlweise weniger Basslastig klingt. Ich folge damit den Wunsch einiger ODR-1 User.

  • Mid-Regler:
    Der Frequenzbereich ist recht breit und geht auch etwas in die Höhen mit hinen. Beim Drehen nach rechts gibt es einen fetten und durchsetzungsfähigen Solo-Sound. Bei der Drehung nach links entsprechend weniger Mitten. Durch den breiten Frequenzbereich kreuzen sich die Frequenzen sogar mit dem Spectrum Regler. Da ist viel Platz um gute Sounds zu kreieren!

Inside:

  • Regler für die LED Helligkeit: hell / gedimmt (Std: Mittenposition)

 


 

Die [Black Edition]

Ich habe - auf Anregung mehrerer Freunde und Kunden - eine schwarze Editon in die Production mit aufgenommen.

out of the box

black&green s

black&green ice 500

black&green ice 500

Der Sound und die Elektronik sind bei beiden natürlich 100% identisch!

 


 

Produktion:

Der Start: Ende 2019 produzierte ich die ersten 30 Geräte.

Hier ein Bild von vier fertigen Basis-Platinen.

Gut zu erkennen:
Der Trimmer für die LED-Helligkeit, sowie die vergoldeten Buchsen und Stecker-Leisten für die Top-Platine.

   

Mittlerweile habe ich die Platinen (PCBs) mehrfach überarbeitet!

Das war einfach möglich, da ich zu Anfang relativ kleine Stückzahlen aufgelegt hatte.

Im Prinzip ist alles das Gleiche: Ich habe die PCBs hauptsächlich für bessere und schnellere Bestückung optimiert.

Hier zu sehen: Ein zusätzlicher Messing-Pfosten, um untere und obere PCB zu verschrauben. Außerdem ist das die PCB von der [Black Edition] die statt des Chromefarbenen Fußschalters mit einem goldenem Schalter versehen ist.

In naher Zukunft wird es eine weitere Variante geben. Das werde ich dann an dieser Stelle noch mal berichten.

New PCB Version


Technische Daten

  • Eingangsimpedanz ~1 MΩ
  • Ausgangsimpedanz ~1 kΩ
  • Stromversorgung mit Batterie DC 9 V:
    • Trockenbatterie 6F22 (9 V)-Typ (Carbon)
    • Trockenbatterie 6LR61 (9 V)-Typ (Alkali-Mangan)
  • Lebensdauer der Batterien bei Dauerbetrieb*):
    • Carbon: 20 Stunden (Rechnerisch bei einer Batteriekapazität von 300mAh)
    • Alkali-Mangan: 33 Stunden (Rechnerisch bei einer Batteriekapazität von 500mAh)

*) Diese Angaben sind abhängig von der Batterie und den Umgebungsbedingungen!

  • DC-Netzteil 9 V bis 18 V (elektronisch stabilisiert)
  • Stromverbrauch: ca. 15 mA bei 9 V, ca. 25 mA bei 18 V
  • Abmessungen 125 (L) x 66 (B) x 58 (H) mm
  • Gewicht ca. 360 g (ohne Batterie)

* Technische und schriftliche Änderungen vorbehalten!

 


Anleitungen

 ODR-C Bedienungsanleitung


Videos


Presse Artikel

  • Varguitar
    Interview: Kai Tachibana (Nobels, Nordland Electronics)

  • GuitarPedalX
    Kai Tachibana's Nordland Electronics ODR-C is the most evolved and refined of the Nobels ODR Circuits and the Successor to the ODR-1

 


 

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